Zum Start der bundesweiten PRÜF-Demos fordern 5700 Teilnehmenden in Hamburg die Überprüfung von rechtsextremistischen Parteien
Heute haben sich 5700 Demonstrierende auf dem Stephansplatz in Hamburg versammelt. Die Kampagne „PRÜF“ steht für „Prüfung rettet übrigens Freiheit“. Die Veranstaltenden kündigten weitere Demonstrationen jeden 2. Samstag im Monat an, bis eine Mehrheit im Bundesrat für eine Überprüfung der rechtsextremen Parteien durch das Bundesverfassungsgericht erreicht wurde.
„Das war erst der Anfang“, sagt Nico Semsrott, Mitorganisator der Demonstration.
Unter Anleitung des Satirikers Nico Semsrott überprüften die Teilnehmenden auf der Kundgebung ihre Beschlussfähigkeit (Anforderung war eine Versammlung mit mehr als 0 Menschen) für die folgenden Tagesordnungspunkte, u.a. Gute Zeit haben, Kennenlernen und Forderung. Einstimmig wurde die Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden“ angenommen. Im Anschluss zog der Demonstrationszug durch die Innenstadt Hamburgs während Sprüche wie „Ganz Hamburg liebt Demokratie“ gerufen wurden.